Warum etwas über Bewegung lernen?

Marley mit Sprung vom umgestürzten Baum für Warum etwas ueber Bewegung lernenMarley springt ins Vergnügen - Aber sicher!

Bewegung ist nicht immer gleich. Es gibt komplizierte Bewegungen, die unsere volle Konzentration verlangen oder einfache, die dafür unsere Muskelkraft fordern.

Und dazwischen gibt es noch viele andere Arten der Bewegung. Je mehr du davon beherrscht. desto flexibler wird dein Körper. Und desto sicherer wirst du dich bewegen. Das schafft dir die Basis. Danach kannst du dir deine Lieblings- Bewegungsart wählen, und diese vermehrt trainieren. Wenn du die Basis auch dann nicht außer Acht lässt, sind dein Körper und du zu allem fähig.

Wenn Menschen an Hunde und Bewegung denken, sehen sie ausgelassen spielende und tobende Hunde vor ihrem inneren Auge. Oder einen Hund mitten im Leistungssport. Kaum jemand denkt an die Fitness und die Bewegungsabläufe, die dahinter stecken, und die zu unserer eigenen Sicherheit trainiert sein sollten.

Dabei wissen die meisten Menschen einiges über Bewegung, Sport und Muskelarbeit. Sie denken aber oft, das wäre nur für Menschen wichtig. Das stimmt aber nicht!

Auch wir Hunde brauchen ein gutes Körperbewusstsein und einen gut gepflegten Körper für sichere Bewegung.

Manche Hunde kennen ihren eigenen Körper kaum. Einige sind in ihrer Jugend so wenig gefördert worden, dass sie keine Beweglichkeit gelernt haben. Aber keine Angst, wir Hunde holen so etwas viel besser nach als unsere zweibeinigen Freunde. Ein gutes Körpergefühl kann das eigene Wohlbefinden steigern und beugt Verletzungen vor. Das ist nicht nur im Sport wichtig, sondern auch im Alltag!

Der nächste Schritt ist, gut auf den eigenen Körper aufzupassen. Das heißt, bevor wir wie die Verrückten über die Wiese toben, ist ein Warm up sinnvoll. Das kann mehr oder weniger ausführlich sein, je nachdem, wie anspruchsvoll die Haupteinheit ist. 

Genauso solltest du deinem Körper nach dem Toben einen kleinen Cool down gönnen, bevor du dich ausruhst, damit dein Körper die Gelegenheit hat, seine Muskeln zu entspannen und dein Kreislauf sich beruhigen kann.

Wenn es dann an den Hauptteil deiner Bewegungseinheiten geht, kannst du ein lockeres Spiel mit deinen tierischen oder menschlichen Kameraden veranstalten - das sollte ein paarmal die Woche drin sein. Oder du kannst ein geordnetes Training absolvieren, zur Steigerung der Fitness, des eigenen Körpergefühls und zur Teambildung mit deinem Menschen. Dafür reichen schon 2-3 Trainings in der Woche, auf die du aber nicht verzichten solltest! Beispiele findest du hier, aber du kannst auch einen eigenen Trainingsplan wählen.

Im Idealfall setzt sich so ein Training aus Koordinationseinheiten, ein paar Kraftübungen, bei denen individuelle Stärken gefördert und Schwächen ausgeglichen werden, und Ausdauertraining zusammen. Umschlossen werden diese Einheiten vom Warm up und Cool down.

Gezieltes Training gibt es auch für Hunde mit Handycap. Denn Alter, eine Verletzung oder Behinderung sollten keinen Hund davon abhalten, ein fittes und glückliches Leben zu führen. Im Gegenteil, hier ist Sport ein toller Ausgleich. Er hilft, deinen Körper in Balance zu bringen, und chenkt dir ein tolles Selbstbewusstsein!