Besuch auf der Hundewiese

Besuch auf der Hundewiese

Freilauf, aber kein Freibrief für Rüpel
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Lieber Mensch, kennst du die Regeln? Wir sollten sie zumindest kennen - und wenn wir sie brechen, dann sollten wir uns nicht erwischen lassen

Die Hundewiese heißt auch Hundefreilaufwiese. Hier dürfen Hunde auch in der Stadt ohne Leine laufen.

Die Tücke an der Hundewiese ist, dass es so aussieht, als könnten wir uns hier alles erlauben. Aber immer wieder gibt es Situationen, in denen das doch nicht so ganz richtig ist.

Spielregeln: 

Zankäpfel und Streithähne sind nie beliebt

Dein Hund ist ein cooler Typ, ein angenehmer Zeitgenosse, ein echter Freund? Aber auf der Hundewiese ist es für ihn nicht einfach, sich zurückzuhalten, wenn er richtig begeistert ist? Kann es dann passieren, dass er andere Hunde anrempelt, umrennt oder anbellt, bis sie Angst bekommen?

Wenn dein Power-Paket ungeplant auf ganz ruhige oder vielleicht auch schwächere Hunde trifft und sie einfach überrennt, kann das zu Unfällen und Streit mit anderen Hundehaltern führen.

Deswegen suchst du ihm am besten einen Kumpel, mit dem er so richtig ausflippen kann. Bis dahin gibt es eine Lösung, die alle glücklich macht! 

Die Lösung:

  • Die Hundewiese ist ein Ort zum Spaß haben. Wenn ihr die anderen Hunde und Menschen auf der Wiese noch nicht kennt und dein Vierbeiner ein kleines Power-Paket ist, dann solltest du ihn vorher erst einmal ein wenig auspowern. Dann könnt ihr die Hunde dort erst kennenlernen und die richtigen Kumpel finden, die zur Energie deines Hundes passen.
  • Beim nächsten Besuch auf der Wiese kannst du dich direkt mit dem passenden Menschen verabreden, und dann können sich eure Hunde gemeinsam auf der Hundewiese auspowern. So bleiben schwächere Hunde vor der Power eurer Vierbeiner geschützt.

Ob Menschen sich auf der Wiese zum Picknick niederlassen oder andere Hunde ihren Snack abstauben, dein Hund kann nicht überall mitessen…

Im Gegenteil. Menschen auf Picknickdecken können mit ihrem Essen manchmal geizig sein (ist ja auch eigentlich ihr Essen). Und andere Hunde trainieren manchmal auch auf der Hundewiese und müssen sich ihre Leckerchen verdienen. Wenn dein Hund dann daherkommt und auch ein paar Stücke einfordert, kann das zu Ärger mit anderen Menschen und Hunden führen. Da ist ein bisschen Training schon besser.

Die Lösung

Die Lösung besteht aus zwei Teilen.

  • Erstens muss dein Hund wissen, dass er zurückkommen soll. Dafür musst du deinem Hund ein Rückrufsignal geben, das wirklich bombensicher funktioniert.
  • Wenn dein Hund dann bei dir angekommen ist, muss es sich für ihn aber auch wirklich lohnen. Dann gibt es ein schönes Spiel, ein tolles Leckerchen oder etwas anderes, das ihn wirklich begeistert.

Übt am besten in leichten Situationen, wenn die Leckerchen, die woanders verteilt werden, nicht allzu gut sind. Eine Picknickdecke mit Wurst, Käse und anderen Leckereien kann eure Reifeprüfung werden!

Wenn eine Hundewiese nicht eingezäunt ist, werden immer wieder mal Leute vorbeikommen, die nicht an der Hundegemeinschaft beteiligt sind…

Oft wollen sie auch gar nicht beteiligt sein. Zum Beispiel fahren Radfahrer vorbei, oder Leute in schicken Klamotten oder mit Kindern in Kinderwagen gehen am Rand der Hundewiese vorbei. Die wollen oft keinen Kontakt, sondern nur mal schnell an der Hundewiese vorbeikommen. Da ist es nur höflich, sie ziehen zu lassen. Das kann nur manchmal schwer sein. Radfahrer sind schnell und dein Hund darf nicht hinterherlaufen. Kinderwagen enthalten oft Kekse oder anderes Essen. Aber auch da darf er nicht nachsehen. Da lauern schin ein paar Herausforderungen.

Die Lösung

  • Die Lösung ist ein gutes Rückrufsignal. Wenn du pfeifst, ein bestimmtes Wort rufst oder in die Hände klatscht, muss für deinen Hund klar sein, dass bei dir gerade das allergrößte Vergnügen zu erwarten ist. Dafür müsst ihr immer wieder üben, dass bei dem Signal Leckerchen, Ball oder eine große Party auf ihn warten.

Auf der Hundewiese kann dein Hund mit seinen Freunden toben und spielen. Darum herum lauern aber Gefahren, wie zum Beispiel Autos

Nicht jede Hundewiese ist eingezäunt. Deswegen ist es wichtig, dass dein Hund die Grenzen der Hundewiese kennenlernt. Wenn du es geschickt anstellst, passt er irgendwann mit auf, dass er auf sicherem Gebiet bleibt. Aber am Anfang musst du noch gut darauf aufpassen, dass er nicht in seinem Eifer zu weit geht.

Die Lösung

  • Wenn ihr schon oft auf der Hundewiese wart, weiß dein Hund, wie weit er laufen darf. Bis es soweit ist, bleibt dein Hund besser einigermaßen in deiner Nähe. Es ist auch gut, wenn ihr ein gutes Rückrufsignal habt, so dass du deinem Liebling mitteilen kannst, wenn er an den Rand der Hundewiese kommt und besser umdrehen sollte.
  • Wenn ihr noch nicht so weit seid, dann schaut doch mal nach eingezäunten Freilaufwiesen. Da kann dein Hund flitzen bis er nicht mehr kann, ohne dass ihn Autos oder Fahrradfahrer gefährden.
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